Der Creality Space PI Filament Trockner 2025 ist ein dediziertes Gerät zur Konditionierung von 3D-Drucker-Filamenten. Er richtet sich an Anwender, die die Qualität ihrer Druckergebnisse verbessern und Probleme durch feuchtes Filament vermeiden möchten, insbesondere bei hygroskopischen Materialien.

Creality Space PI Filament Trockner: Funktionen und Spezifikationen

Der Creality Space PI Filament Trockner 2025, Modell CL-DZ-EU-DRY, ist ein Gerät zur Filamenttrocknung. Er wiegt 1 kg und ist für eine Spule ausgelegt. Die Wärme wird durch eine PTC-Heizung erzeugt, die eine 360°-Warmluftzirkulation im Bereich von 45 bis 70 °C ermöglicht, um eine gleichmäßige Trocknung zu gewährleisten. Dies ist besonders vorteilhaft für feuchtigkeitsempfindliche Filamente wie PETG, TPU, ABS, Nylon und PLA-CF.

Die Bedienung erfolgt über einen 3,7-Zoll-Touchscreen. Dieser bietet zwölf voreingestellte Programme für gängige Filamenttypen wie PLA, ABS, TPU, PETG, PP, PC, PA, PET, PLA-CF, PA-CF, PETG-CF und ASA. Dabei werden Temperatur und Trocknungsdauer automatisch angepasst. Ein integrierter Timer erlaubt eine Trocknungsdauer von 1 bis 48 Stunden mit automatischer Abschaltung. Die Einstellungen bleiben auch nach einem Stromausfall erhalten.

Das Gerät ist universell für Filamente mit Durchmessern von 1,75 mm und 2,85 mm kompatibel. Es kann Spulen mit einem Durchmesser von bis zu 190 mm und einer Breite von bis zu 88 mm aufnehmen. Ein integrierter Feuchtigkeitssensor überwacht die aktuelle Luftfeuchtigkeit im Inneren. Eine PTFE-Ausgangsbuchse ermöglicht das direkte Zuführen des getrockneten Filaments zum 3D-Drucker während des Betriebs. Der Hersteller gibt an, dass das Gebläse geräuscharm arbeitet.

Anwendungsbereiche und Hinweise zum Filamenttrockner

Der Space PI Filament Trockner eignet sich primär für Anwender, die mit Materialien drucken, die Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufnehmen und dadurch zu Druckfehlern neigen. Dazu gehören unter anderem PETG, TPU oder Nylon, aber auch verstärkte Filamente wie PLA-CF. Durch die gezielte Trocknung lassen sich häufig auftretende Probleme wie Stringing, Blasenbildung oder eine verminderte Schichthaftung reduzieren. Die Möglichkeit, das Filament während des Druckvorgangs zu trocknen, kann dazu beitragen, die Druckqualität über längere Zeiträume stabil zu halten.

Es ist zu beachten, dass das Gerät für eine einzelne Filamentrolle konzipiert ist und Spulen mit einem maximalen Durchmesser von 190 mm und einer Breite von 88 mm aufnehmen kann. Größere Spulen oder das gleichzeitige Trocknen mehrerer Rollen sind nicht vorgesehen. Während die voreingestellten Programme eine gute Ausgangsbasis bieten, können bei speziellen Filamenten oder Umgebungsbedingungen manuelle Anpassungen der Trocknungsdauer erforderlich sein. Das Thema Stringing wird beispielsweise auch in unserem Ratgeber "Adieu, Stringing! 3D-Drucke perfektionieren" behandelt, dessen Ursachen vielfältig sein können und nicht ausschließlich auf feuchtes Filament zurückzuführen sind.